Warum ein Dalmatiner?

Der Dalmatiner ist ein Familienhund. Sein Wesen ist freundlich und ausgeglichen, bei richtiger Zuwendung leicht zu führen, anschmiegsam, verschmust und dennoch willensstark und eine Persönlichkeit. Er erfordert eine konsequente Hand und jede Menge Zeit, Zuneigung und Beschäftigung. Unterforderte Dalmatiner können sich auch mal in "demotians" (kleine Dämonen) verwandeln.

Wir wollen sportliche Dalmatiner züchten, die sich als Familienhunde super integrieren lassen, jede Menge Spaß machen und eine Bereicherung für den All- und Sonntag sind.

Auf den Hund gekommen

Einen Hund wollten wir immer schon haben, war nur die Frage: was für einen? Eine "Fußhupe" sollte es nicht sein, eben schon wie ein "richtiger" Hund aussehen; ein ruhiges angenehmes Wesen sollte er haben und menschenfreundlich sein.

Das alles versprach der Dalmatiner zu sein: groß, schön, lieb!

Und so begann es mit Anka vom Hause Enax. Wir hatten noch keine Erfahrung mit Hunden und haben von Anka gelernt, was es heißt, einen Dalmatiner im Haus zu haben. Und als wir uns dann "zusammengerappelt" hatten, hatten wir eine wundervolle Zeit zusammen. Wir hätten ohne Anka auch nie erfahren, in welch schöner Gegend wir wohnen und daß stundenlange Spaziergänge bei jedem Wetter die reinste Freude sind. Leider bekam Anka Krebs und wir mußten sie mit 8 Jahren gehen lassen.

Einmal Dalmatiner - immer Dalmatiner!

Trotz der großen Trauer um Anka konnten wir nicht lange ohne Dalmatiner sein. Daggy von der Maiblumenwiese war - zum Glück - so ganz anders als Anka (die "Große Dame") und wir nannten sie "Firlefanz" - weil sie so klein war und immer in Bewegung. Sie hat sich Spiele ausgedacht und durch ihr verständiges Wesen war sie eitle Freude. Sie hat sehr intensiv gelebt, keine Zeit für Müßiggang gehabt, sogar zum Pullern ist sie nie stehen geblieben. Vielleicht weil sie spürte, daß sie nicht viel Zeit hatte: sie hatte nur eine Niere und die funktionierte auch nicht richtig. Daggy ist keine 2 Jahre alt geworden. Kleine Maus.

Und dann taten wir, was man eigentlich nicht machen sollte, wenn man immer nur Einzelhunde hatte: wir holten uns zwei Wurfgeschwister ins Haus! Merke: 

Ein Dalmatiner ist EIN Hund; zwei Dalmatiner sind nicht ZWEI Hunde sondern EIN Sack FLÖHE!

Aber: schöne liebe Flöhe!

Asty und Asra vom Hügel hießen die Rabauken und waren ein "Klumpatsch". Sie haben sich wunderbar ergänzt und einer konnte ohne den anderen nicht sein, sie waren ihr leblang keine Minute getrennt. Es hat schon eine Weile gedauert, bis wir vier ein Rudel wurden, aber dann war alles bestens. Unsere gesamte Freizeit wurde von den Hunden bestimmt und wir haben es genossen, jeden Tag. Asra ist fast 12 Jahre alt geworden, die Asty mußte 2 Jahre ohne ihre Schwester auskommen. Wir haben beider Asche an den Orten verstreut, an denen sie am glücklichsten waren.

Eigentlich fühlten wir uns zu alt, nach Asty und Asra nochmal Dalmatiner zu haben, aber siehe oben:

Einmal Dalmatiner - immer Dalmatiner!

Und was heißt "alt" - wenn man dafür auch noch mehr Zeit hat...

Die "neuen" sind Caya und Chiara (sprich: Cira) vom Gestüt Wunsch, wieder zwei Wurfgeschwister, wieder sind es Rabauken und wieder unsere Besten! Und sie sind anders, als die, die wir davor hatten und es ist gut so!

Da wir nun Zeit haben, wieder mit den Rabauken jünger geworden sind... und auch die Möglichkeit, wollen wir mit den beiden nun züchten - damit auch viele andere liebe Dalmatinerfreunde sich ihren Wunsch erfüllen können...